Zurück und ausgeruht aus Amsterdam… War sehr cooler Kurzurlaub. Also am 11ten gings morgens pünktlich um halb 9 los ab auf die A20/A1 und nach knapp 3/3,5 Std. waren wir vor Amsterdam und suchten den Zeeburg Campingplatz (kann ich übrigens sehr empfehlen, viel Platz, sehr hygienisch, wenig Lärm nachts.)
Leider herschte an allen 4 Tagen leichter bis starker Regen , aber zum glück war es, wenn wir in der Stadt waren, immer Bewölkt oder kurzzeitig sonnig.
Nach einem kleinen Frühstück aus Brötchen und Käse/Salami gings dann in Richtung City. Wir hatten uns ne 72Std. Karte für die Ubahn/Metro + Bus + Strassenbahn geholt und düsten innerhalb von 15min vom Camping Platz in die Innenstadt. Durch die sehr gut durchdachte Planung meinerseits (haha) fanden wir alles recht schnell und fast ohne Probleme (einmal hatte ich Karte vergessen).
Wir waren zuerst in einem sehr chilligen Coffeeshop namens Rusland. Man konnte auf drei Ebenen sitzen (Kissen usw. sehr gemütlich) und war recht ungestört.
Nach einer Stunde voller Spass und guter Unterhaltung brach allerdings alles ein. Aufeinmal sagten wir alle ziemlich wenig und es folgte statt der ruhigen Jazz/Oldrock Musik -> Techno und Trance. Wenn man diese Musik hörte fiel man in ein Loch (Zitat Malte) und es war wirklich so. Wir versuchten uns irgendwie abzulenken aber die Musik war richtung Abend so schlecht das wir uns dann aufgemacht haben. Abpropro Abend, wir hatten ganz die Zeit vergessen und machten uns richtung Campingplatz auf weil wir ziemlich hungrig waren. Auf dem Weg konnte uns aber ein Schnellimbiss überzeugen und wir aßen schnell ne Pizza. Satt und voller wohlbehagen schlenderten wir quer durch Amsterdam in der Hoffnung die richtige S-Bahn Station zu finden (dabei war es im nachhinein gesehen sooo einfach). Aufjedenfall kamen wir recht spät wieder an. Nach ein paar Drinks und paar kleinigkeiten die wir noch in uns hineinstopften gingen wir in den sehr nahegelegenen Flevopark. Ein wunderschöner Park mit einen riesigen See und vielen Bänken. Was uns das erstmal wunderte das wir dort absolut allein waren. Keine Menschenseele. Aufjedenfall dämmerte es oder war schon dunkel (weiss ich nichtmehr genau) und wir chillten auf einer der Bänke und laberten glaube bis tief in die Nacht. Die Location war echt genial muss man sagen. Das einzige was uns davon abhielt zurückzulaufen war eine halb durchsichtige Gittertreppe die knapp 20-25 Meter hoch ging. Klingt jetzt verwirrend, aber wir mussten über eine große Brücke, da der Campingplatz auf einer Insel liegt.
Irgendwann mitten in der Nacht trutelten wir wieder ein und machten uns schnell fertig in dem Waschbereich des Campingplatzes. Immerwieder regnete es und das Zelt war ziemlich durchnässt. Also pennten wir nicht zu dritt im Zelt sondern je zwei Leute im Auto und einer im Zelt.
Morgens um 9 erwachte ich mit nassen Füßen im Zelt und richtete mich auf. Die Zeltwand war pitschnass und als ich mit dem kopf dagegen kam hatte ich sowas wie eine Dusche schon hintermir 
Nach dem Waschen und einem Frühstück aus H-Milch und leckeren Müsli gings diesmal etwas später in die City. Wir hatten angefangen ein witziges (naja im nachhinein ein total aggressiv machendes) Kartenspiel zu spielen. Ka wie man das nennt, man kann aufjedenfall anderen den Sieg total verbauen und der ärgert sich dann und könnte die anderen “Bastarde umbringen” (Zitat von jeden von uns mindestens xxx mal benutzt
)
Aufjedenfall gings recht spät in die City (so um 2-3 Uhr Nachtmittags). Wir kauften in versch. Shops ein wenig ein, allerdings waren die meisten davon überfüllt oder es gefiel uns nicht dort zu bleiben. Also begaben wir uns schnell wieder zurück und kauften vorher im Plaza noch Toast ein. Zuhause angekommen (sagte ich Zuhause ? Ähm ich meine den Campingplatz) aßen wir ein paar 5-Min Terrinen und machten uns nach einer weiteren Kartenspielorgie auf Richtung Flevopark. Das Wetter wurde ein wenig besser und es regnete nurnoch kaum. Also nahm ich Decken und Polster mit. Piotr nahm sein kleines Radio mit (Das uns einige lustige Songs ab und zu brachte) und Malte nahm nix mit.
Wir verbrachten den sehr angenehmen Abend dort komplett und kehrten wieder recht spät auf dem Platz ein.
Am nächsten morgen frühstückten wir Fisch in Tomatensoße mit Toast und ein paar Waffeln. Der letzte Tag in Amsterdam für uns also suchten wir den besten Shop auf, die “Grey Area” – leider war es zu voll und wir entschieden uns für das “Amnesia” das nur ein paar Meter weiter entfernt war. Ein absoluter Volltreffer. Der wohl beste Shop in der Stadt. Man konnte drinnen und draussen sitzen, nette Bedienung und sehr sehr gutes Zeug 
Wir saßen draussen und waren völlig entspannt. Wir saßen glaube den kompletten Tag dort 
Spielten Karten, laberten, schauten den Pferdewagen und Booten in der Gracht zu. Also die Pferdewagen waren nicht _in_ der Gracht sondern ausserhalb auf den Wegen versteht sich 
Abends angekommen, gingen wir noch ein letztes Mal in den Flevopark und ließen wieder mit Musik und Kartenspielen den Abend ausklingen.
Leider regnete es Abends so stark das wir alle im Auto pennen mussten. War zwar ziemlich eng, aber wenigstens wurde keiner nass.
Morgens hatten wir die Wahl noch bis 16uhr in die City zu fahren oder gleich loszufahren. Wir waren alle recht fertig von den drei Tagen und entschieden uns direkt zu fahren. Wir bauten das sehr sehr sehr nasse und dreckige Zelt ab und packten es in Tüten. Nach ein bischen aufräumen ging es dann los. Ein sehr entspannte Heimfahrt mit kurzem Tankstop/Kaffeestop in Osnabrück.
Alles in allem ein sehr schöner Kurzurlaub trotz des aggressiven Kartenspiels 
Wir waren ja schonmal alle in Amsterdam, aber hatten es nur bei Nacht sehen können. Wir hatten nun 3 Tage in ruhe Zeit uns alles anzugucken. Amsterdam ist einfach eine wahnsinnig coole Stadt. Multikulti, interessante Architektur und fast überall nur freundliche Leute.
Habe gestern das Auto ausgeräumt und werde es wohl mit Piotr und Malte demnächst noch waschen und saubermachen, aber im Endeffekt kamen wir bei der Reise sehr günstig weg. Wir kauften vorher bei Lidl/Aldi sehr günstig das Notwendigste. Benzinkosten waren sehr gering. Campingplatz+Parkplatz insgesamt für jeden 21 Euro für 4 Tage! Also sehr empfehlenswert. Kauft jedoch nicht soviel Essen/Souveniers in der Stadt denn dann kommt man schnell auf eine hohe Summe. Vorletztes Jahr Silvester kauften wir dort Mittagessen, Abendessen, Frühstück incl. Getränke und kamen dann mit den Kosten der Bahntickets auf über 120 Euro pro Person… oder noch mehr, ich weiss es nichtmehr genau.
Aufjedenfall ist das Camping dort sehr zu empfehlen.
das wars!
bin jetzt erstmal noch ein wenig rumgammeln 
flo!
Releated Links:
Bilder vom Kurzurlaub
Homepage des Campingplatzes Zeeburg
listening to: Paradise Lost – Red Shift